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Symposium Frauen+Wohnen

Symposium Frauen+Wohnen

Das Sym­po­si­um Frauen+Wohnen beleuch­te­te am 5. März 2026 das The­ma Woh­nen – kon­kre­ter das Woh­nen von Frau­en und das Woh­nen für Frau­en. Wohn­po­li­tik und Wohn­mo­del­le beein­fluss­ten unser täg­li­ches Leben. His­to­risch wur­den Frau­en oft von Ent­schei­dungs­pro­zes­sen in der Archi­tek­tur und Stadt­pla­nung aus­ge­schlos­sen. In Fol­ge wur­den ihre Bedürf­nis­se und Per­spek­ti­ven nicht aus­rei­chend berücksichtigt.

Vor die­sem Hin­ter­grund fand die Aus­ein­an­der­set­zung mit aktu­el­len und alter­na­ti­ven Wohn­prak­ti­ken statt, die zu einer inklu­si­ve­ren und gerech­te­ren Gesell­schaft bei­tra­gen konn­ten. Von Co-Housing-Pro­jek­ten bis zu gemein­schafts­ba­sier­ten Initia­ti­ven ent­stan­den neue oder neu geleb­te Wohn­for­men, die auf Bedürf­nis­se diver­ser Lebens­rea­li­tä­ten reagier­ten. Die­se Model­le setz­ten sich mit The­men wie finan­zi­el­ler Unab­hän­gig­keit, sozia­len Netz­wer­ken und Schutz vor Gewalt auseinander.

Das Poten­zi­al, durch das Hin­ter­fra­gen sozia­ler Struk­tu­ren sowie poli­ti­scher und wirt­schaft­li­cher Rah­men­be­din­gun­gen Miss­stän­de zu the­ma­ti­sie­ren und dar­aus Schlüs­se zu zie­hen, die in die rea­le Wohn­pra­xis über­setzt oder in den poli­ti­schen Dis­kurs auf­ge­nom­men wer­den konn­ten, stan­den im Fokus.

Ziel der Ver­an­stal­tung war es, Posi­tio­nen zu prä­sen­tie­ren, zu dis­ku­tie­ren und nach­hal­tig zu stär­ken. Die Ver­an­stal­tung soll­te wei­ters gezielt die Ver­net­zung unter­schied­li­cher Fach­be­rei­che und Insti­tu­tio­nen anregen.

Dies geschah in Koope­ra­ti­on mit dem Frau­en­bü­ro Linz und dem afo archi­tek­tur­fo­rum ober­ös­ter­reich. Unter­stützt wur­de das Pro­jekt durch die Kunst­uni­ver­si­tät Linz, die Kam­mer der Ziviltechniker:innen | Architekt:innen und Ingenieurkonsulent:innen für Ober­ös­ter­reich und Salz­burg, das Frau­en­re­fe­rat des Lan­des Ober­ös­ter­reich und die Brau Uni­on Öster­reich AG.

Ein gro­ßes Dan­ke­schön an DORF­TV für die Auf­zeich­nung der Bei­trä­ge, die jeder­zeit nach­ge­se­hen wer­den kön­nen. Die Links befin­den sich unten neben den jewei­li­gen Beiträgen. 

Auf­zeich­nun­gen der Beiträge:

Fotos © Mark Sengstbratl