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Schwellenräume

Schwellenräume┇Entwurfsaspekte C┇Sommersemester 2026┇Studio städtebau

Infra­struk­tu­ren sind Architekturen


Die Ent­wurfs­aspek­te C »Schwel­len­räu­me« bie­ten den Stu­die­ren­den des 1. Jahr­gangs die Mög­lich­keit, zum ers­ten Mal im Rah­men ihres Bache­lor­stu­di­ums in das Phä­no­men »Stadt« ein­zu­tau­chen. Neben der Theo­rie der »dyna­misch-sta­bi­len Struk­tu­ren« bil­det das Kon­zept der »Poro­si­tät« im Stadt­räum­li­chen eine wich­ti­ge Grund­la­ge, damit Stadtbewohner:innen sich in ihrem Vier­tel ein­rich­ten und es sich aneig­nen kön­nen. Über­setzt ins Räum­li­che kommt hier den »Schwellenräumen«auf ver­schie­de­nen Maß­stab­s­ebe­nen eine ent­schei­den­de Bedeu­tung zu. Die räum­li­che Schwel­le zwi­schen Innen und Außen, die Schwel­len zwi­schen pri­va­ten und öffent­li­chen Räu­men, die Schwel­le zwi­schen Woh­nungs­tü­re und Stie­gen­haus, zwi­schen Haus­tü­re und Straßenraum. 


In Linz Cen­tral betrach­ten wir 12 Schwel­len­räu­me, die Unter­füh­run­gen der West­bahn­tras­se wie der Mühl­kreis­au­to­bahn, die den Stadt­teil mit den benach­bar­ten ver­bin­den. Die neun »Arbeits­mo­del­le« die­nen dazu, die räum­li­che Kom­ple­xi­tät die­ser Infra­struk­tu­ren zu erfas­sen, stadt­räum­li­ches Poten­zi­al zu begrei­fen und dar­aus eine Ent­wurfs­kon­zep­ti­on für die­sen Schwel­len­raum im Modell darzustellen.

Fotos: stu­dio städebau